und ich soll dir helfen können? Ja.
Interaktive Workshops in kleinen Gruppen: Mit praktischen Übungen, Austausch und Reflexion über deine eigene Studiensituation. Du gewinnst mehr Klarheit für deinen Weg und einen neuen Blick auf Leistung & Scheitern.
Das Jurastudium ist eine Bubble. Wir treten einen Schritt zurück und schauen uns das Ganze mal von außen an. Was will diese Ausbildung erreichen, und tut sie das? Ist sie zielführend für eine Zukunft mit KI?
Hier geht es nicht darum, aus einem Elefanten eine Mücke zu machen, sondern sich weniger ausgeliefert zu fühlen. Wir untersuchen Effizienz und Stress aus verschiedenen Perspektiven und wie du dich dazu verhalten kannst.
In diesem Workshop schauen wir uns an, wo du gerade stehst, und entwickeln gemeinsam eine Strategie für die Zeit bis zum Examen. Es ist empfehlenswert, vorher mindestens eines der ersten beiden Module besucht zu haben.
Mit fünf Jahren bin ich mit meiner Familie nach Deutschland ausgewandert. In meiner Jugend habe ich zeitweise in einem Bauernhaus ohne Heizung gelebt, Holz gehackt und Schweißen gelernt. Als ich Anfang zwanzig war, habe ich ein Studium abgebrochen und bin ohne Rückflugticket nach Kanada gegangen. Und ein paar Jahre später kam ich durch ein Ehrenamt in einer Jugendvollzugsanstalt zu Jura.
Das Jurastudium habe ich schließlich erfolgreich abgeschlossen – im Referendariat dagegen bin ich durch die mündliche Prüfung gefallen. Auf dem Rückweg von der Prüfung habe ich an einer Autobahnraststätte einen Sekt geköpft und meinen Freund gebeten, mich dabei zu filmen – weil ich diesen Moment des Scheiterns live festhalten wollte. Den Clip habe ich auf Instagram geteilt.
Ein hervorragend gescheitertes und ein gut gelungenes Examen: Ich kenne beide Seiten.
Heute arbeite ich als Rechtsberaterin bei der Handwerkskammer Freiburg. Gleichzeitig beschäftige ich mich mit Menschen, ihren Geschichten und der Frage, wie wir unseren eigenen Weg finden – unter anderem als Mitinitiatorin und Moderatorin der Interviewreihe Stadtarchiv – Menschen in Freiburg.
Zwei Stühle, zwei Mikrofone, kein Skript, Publikum. Bei Stadtarchiv interviewe ich Menschen auf der Bühne über ihr Leben – nicht mit dem Fokus darauf, womit sie ihr Geld verdienen, sondern wer sie als Mensch sind. Jeder Mensch hat etwas Spannendes zu erzählen – man muss ihm nur die Gelegenheit dazu geben. Wer bist du, wenn du nicht versuchst, Erwartungen gerecht zu werden? Wer lebt eigentlich in deiner Stadt?
Du hast Fragen zu den Workshops oder etwas anderem? Schreibe mir gerne eine DM über Instagram, oder schreibe mir eine Nachricht über das Formular.